10.Mai.2022

Bewusstsein und Schwingung

Bewusstsein und Schwingung

Was denkst du, wenn du denkst? Ist es dir eigentlich bewusst, welche unterschiedlichen Gedanken durch deinen Kopf laufen? Ist es dir möglich, nicht und nichts zu denken?

Wenn wir davon ausgehen, dass alles in unserem Universum eine Schwingung hat, dann können wir mit Überzeugung annehmen, dass auch ein Gedanke schwingt – eine gedankliche Schwingung also. Die Quantenphysiker haben herausgefunden, dass wir 60.000 bis 70.000 Gedanken am Tag haben, davon allerdings nur 3% aufbauend, 25% schädigend (sich selbst oder anderen) und die restlichen 72% bedeutungslos und flüchtig sind. Schlimm genug, dass eine Viertel unserer täglichen Gedanken sich negativ auswirkt, aber NUR 3 % positiv?! Hier ist doch eine grundsätzliches “Umdenken” notwendig, oder nicht? 

Ich empfehle hier schon das Interview: Wie das Bewusstsein „Wirklichkeit schaltet” | Dr. Ulrich Warnke im Gespräch

Mal ehrlich, welche inneren Programme laufen in uns täglich unbewusst ab, welche Schwingung senden wir aus? Stellt Euch vor, wie das Leben eines jeden Menschen aussehen würde, wenn wir liebevoll, wertschätzend und wohlwollend denken würdet? Wie wäre unser Miteinander, würde die Gemeinschaft “Erde” dann funktionieren?

Ich möchte an dieser Stelle die Infrastruktur des Denkens (3% zu 25% zu 72%) mit den Emotionen in Verbindung bringen. Wir wissen bereits, dass die Gedanken schwingen. Und wenn alles schwingt, müssen auch die Emotionen verschiedene Frequenzen ausstrahlen. Die Frequenzen von Gedanken und Emotionen überlagern sich und je nach dem, wie sie zueinander stehen (gleich/ungleich), verstärken oder minimieren sie sich. 

Alles funktioniert also nach ganz einfachen Formeln:

liebevoller Gedanke + liebevolles Gefühl = steigernde Schwingung der Liebeliebevoller Gedanke + (zB.) misstrauisches Gefühl = sinkende Schwingung der Liebemisstrauischer Gedanke + liebevolles Gefühl = sinkende Schwingung der Liebe.

Es geht hier selbstverständlich nicht darum, die andere Seite hinzuhalten, wenn Du geschlagen wirst. Es geht um den Zusammenhang: Ein natürliches Gesetz, das wir einfach nur vergessen haben (s.o)!

Es bedarf tatsächlich einer tieferen Auseinandersetzung mit den eigenen Programmen, den bewusst oder unbewusst erlernten und den selbst angeeigneten. Die Herausforderung liegt allerdings daran, dass diese Programme uns meistens nicht bewusst sind. Mit den unbewussten Schwingungen (denn auch diese Programme sind ja Frequenzen, sie bestehen schließlich aus Gedanken und Gefühlen) kann man sich im Rahmen von unterschiedlichen Therapieformen befassen. Durch das Aussprechen, Analysieren, gemeinsam mit einem Therapeuten, werden innere Prozesse in Gang gesetzt, die zum Nachdenken führen und eine mehr oder weniger erfolgreiche Auflösung herbeigerufen. 

In meinem beruflichen Leben als Sängerin, Musikerin und Therapeutin habe ich beobachtet, dass das Singen, welches natürlicherweise eine “greifbare” Schwingung aussendet, einen auflösenden Prozess auslösen kann. Meine Erfahrung zeigt, dass vor Allem der Gesang im Stande ist einige Blockaden zu lösen, ohne sich die betroffenen Programme bewusst machen zu müssen. Eine spannende Geschichte, auf die ich im Workshop “Point of View” genauer eingehe. 

Aber zurück zu der o.g. Gleichung. Wenn wir die Blockaden, Glaubenssätze u.ä. bearbeiten, sei es über das Singen, sei es in der Therapie, wird sich auf natürlicherweise die eigene Schwingung erhöhen, sodass wir automatisch in die positive Ausrichtung übergehen. 

Lasst uns damit anfangen. 

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